Skip to main content
Mobilitätskonzept

Das Mobilitätskonzept Schule (früher: Schulwegplan) trägt dazu bei, die Schulwege der Kinder sicherer und attraktiver zu gestalten. Jedes Konzept ist auf die jeweiligen Bedürfnisse der Gemeinde abgestimmt.

5 Schritte

Mobilitätsumfrage

1. Mobilitätsumfrage

Die Kinder, deren Eltern und die Lehrerschaft äussern sich mittels Fragebogen zur aktuellen Schulwegsituation und markieren gefährliche Stellen auf einer Karte.

Infos >

Mobilitätsbilanz

2. Mobilitätsbilanz

Ein Bericht mit den Umfrageergebnissen und Karten mit Schülerströmen und Gefahrenstellen geben ein genaues Bild der aktuellen Situation.

Infos >

Begehung & Empfehlungen

3. Begehung vor Ort & Empfehlungen

Auf Basis der Karten führen die Fachleute des VCS zusammen mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) eine Begehung vor Ort durch. Jede Gefahrenstelle wird begutachtet, fotografiert und analysiert. Daraus resultiert ein Bericht mit konkreten Empfehlungen zur Erhöhung der Schulwegsicherheit.

Infos >

Sensibilisierung

4. Information & Sensibilisierung

Die Eltern erhalten ein Journal mit den wichtigsten Ergebnissen und erfahren, wie sie zur Schulwegsicherheit ihres Kindes beitragen können. Die Lehrerschaft integriert das Thema mittels vorbereiteter Materialien spielerisch in den Unterricht.

Infos >

Evaluation

5. Evaluation

Rund ein Jahr nach Abschluss zieht der VCS zusammen mit der Gemeinde Bilanz und bespricht das weitere Vorgehen.

Infos >

6 gute Gründe für ein Mobilitätskonzept Schule
(früher: Schulwegplan)

  • Die Kinder sind sicherer unterwegs
  • Ergibt ein klares, mit Zahlen gefestigtes Bild der gewählten Schulwege
  • Analysiert die besondere Situation jeder Schule
  • Liefert der Gemeinde Instrumente und Empfehlungen
  • Sensibilisiert Kinder und Eltern für den Aktivverkehr
  • Fördert einen sachlichen Dialog rund um ein häufig emotionales Thema
Ein Mobilitätskonzept Schule bietet einem mit der Verbesserung der Infrastruktur beauftragten Ingenieurbüro eine genaue Analyse der Schulwege und der Häufigkeit ihrer Wahl. Zudem zeigen sie die Sichtweise der Nutzerinnen und Nutzer, eine wichtige Ergänzung zur technischen Sicht.
Claude Morzier, zertifizierter Experte für Verkehrssicherheit
Das Mobilitätskonzept Schule sieht ein didaktisches Vorgehen vor, das sowohl die Eltern als auch die Schülerinnen und Schüler selber miteinbezieht. Letztere werden – ganz im Sinne des Westschweizer Lehrplans – angeregt, über die verschiedenen Verkehrsmittel und deren Auswirkungen auf die Umwelt nachzudenken.
Diane Mazzotti Clopt, Lehrerin, Primarschule Devin-du-Village
Kinder sollen zu Fuss in die Schule gehen können. Das ist nicht nur gesund und ökologisch; für die Kinder ist der Schulweg auch ein wichtiger Lernort. Dazu braucht es sichere Schulwege. Mit dem Mobilitätskonzept Schule leistet der VCS einen wichtigen Beitrag zur Schulwegsicherheit.
Franziska Teuscher, Gemeinderätin Stadt Bern, Direktorin für Bildung, Soziales und Sport
Ein Mobilitätskonzept Schule stellt eine wesentliche Ergänzung zu den technischen Studien dar. Durch den Einbezug aller Ansichten können die Probleme besser evaluiert und Lösungen entworfen werden.
Paolo Chiararia, Stadt Genf
Mit dem Mobilitätskonzept Schule zeigt sich, was für Infrastruktur- oder Betreuungsmassnahmen erforderlich sind, damit sich das Kind im komplexen öffentlichen Raum zurechtfindet. Der Schulweg ist auch ein Lernort städtischen Lebens, der dem Kind ermöglicht, in Sachen Motorik, Mobilität, Selbstvertrauen und Sozialisierung zu wachsen.
Philippe Gasser, Verkehrs- und Städtebauingenieur, CITEC